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 Betreff des Beitrags: Die neuen H&N Baracuda FT Diabolos
BeitragVerfasst: Mo 24. Sep 2018, 17:24 
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Registriert: Di 15. Dez 2009, 23:27
Beiträge: 176
Hallo zusammen,

nur für die Interessierten die es vielleicht selber nicht testen können oder die neuen die noch nicht wissen was sie alles ausprobieren sollen/wollen.
Gleich noch vorab, dies zeigt nur wie gut die Diabolos mit meinem Gewehr funktionieren. Das unterscheidet sich ja von Gewehr zu Gewehr. Ich kann dazusagen das es sich beim Karl ziemlich ähnlich verhält. Wir haben beide den langen Steyr Lauf. Er hat eine Challenge und ich ein 110er von 2012. Wir beide haben also immer die gleiche Munition und die gleiche Losnummer. Ich habe vergangene Woche mal die neuen Diabolos von H&N getestet. Ich habe meine Steyr in unserem Verein auf der 50m Bahn, die hinaus ins freie geht, eingespannt und jeden Schuss zum testen auch gleichzeitig durch den Chrono geschoßen. Ich habe mehrere Losnummern derselben Munition getestet, einige haben dieselbige in Polen bei der WM bekommen. Im Anhang findet ihr Bilder der Schußvorrichtung und der Streukreise. Was ich leider nicht gemacht habe ist ein Cent Stück dazuzulegen. Das werde ich noch nachholen. Aber es wurde auf die regulären 10m Luftpistolescheiben geschoßen(17x17cm)
Auf einem Bild sieht man 6 Streukreise es sind alle mit Schusszahl beschriftet. Auf dem nächsten Bild sind es nur noch 3, die besten H&N und nochmal ein weiteres Los der JSB. Wir hatten jetzt Jahrelang wirklich ein super Los der JSB Heavys und das neue das wir jetzt bekommen hatten war leider nicht für uns geeignet. Ihr seht auch das nicht nur JSB das Problem hat. Ich habe Probehalber das Los mit dem ich nur 3 Schuss gemacht hatte in einem kurzen Steyr Lauf getestet. Da war es um welten besser. Auch ergeben sich bessere und schlechtere Schussbilder mit und ohne Kompensator. Sagen wir mal Los 1 hat eine Cent große Streuung und Los 3 ist im zwei Euro Stück bereich. Beide sind ohne Kompensator geschoßen. Dieselben Lose nur mit Kompensator tauschen quasi das Schußbild. Das soll jetzt keine Werbung sein für den einen oder den anderen. Ich konnte leider noch keinen Windtest machen aber ich hoffe es verhält sich ähnlich wie bei den Heavys. Da die Heavys 0,67gramm haben und die H&N 0,62gramm sollte es nicht so schlimm sein. Ich werde im Laufe der nächsten Woche noch ein paar Fotos hochladen und die Munition mal bei unserem Training testen.

Gruß
Stefan
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BeitragVerfasst: Di 25. Sep 2018, 09:22 
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Registriert: Do 12. Feb 2015, 12:35
Beiträge: 31
Hallo Stefan,
wir haben uns darüber in Italien mal kurz unterhalten. Euere Gewehre sind alle noch mit der Wergseinstellung unverändert.
Ich möchte es mal so ausdrücken, eine richtig eingestellte Mündungsbremse ist besser, als 10 Munitionstests. Dazu gehört auch der Stabilisator. Der Test wird noch schwieriger, weil ihr den langen Lauf habt und die Austrittgeschwindigkeit der Luftströmung geriger ist, als bei einem kurzen Lauf. Dafür verbraucht der kürzere Lauf mehr Luft(Volumen).
Schöne Grüße Radu


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BeitragVerfasst: Di 25. Sep 2018, 15:45 
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Registriert: Mo 11. Apr 2011, 09:18
Beiträge: 387
Wohnort: Kreis Viersen
Interessanter Beitrag. Danke Stefan.

Bin auf weitere Erkenntnisse gespannt.

Gruß Udo


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BeitragVerfasst: Di 25. Sep 2018, 16:32 
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Registriert: So 19. Dez 2010, 21:12
Beiträge: 35
Ich habe voor einige zeit die neue H&N FT auch getestet, wat los #35
Diese waren sehr gut. Besser als meine JSB Exact und Heavies auf 50m auf unsere innen baan ohne wind.
Leider lasst der pellet sich sehr schwer in der lauf laden dar das blei so hart ist, die mussen richtig ins lauf gepresst werden.
Die geschwindigkeit geht aber ein stuck runter so V0 schraube muss man hoch drehen um gleiche energie wie JSB zu bekomen. Das harte blei kostet mehr energie um durch das lauf zu gehen.
Das bringt ein risico mit, dar eine test auf das parcours manchmal mit zb JSB Exact gemacht wird und der energie dann viel zu hoch ist (>16J) , wiel mit H&N FT <16J .....
Mit JSB Heavies gibt es dieses problem nicht.
Rob

_________________
Anschütz 9015 FT
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BeitragVerfasst: Di 25. Sep 2018, 21:27 
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Registriert: Di 15. Dez 2009, 23:27
Beiträge: 176
@Radu:
Richtig wir hatten darüber gerdet ganz kurz. Da hatte ich glaube ich auch erwähnt das ich kein Gewehr tunen muss wenn es gut funktioniert. Ich habe meine Gewehre immer Out of the box geschoßen. Abgesehen vllt von meiner damals erworbenen FWB 602 bei der aber bloss der Verschluss gekürzt wurde. Meine LG100 hat solange funktioniert bis mal etwas kaputt gegangen ist. Dann wurde ein neues System eingesetzt und es hat wieder wie früher geschoßen. Meine Walther LGV die ich kurz besessen habe war auch Out of the box mit dem besseren Abzug. Hatte was ich soweit sagen kann eine super Präzision gehabt, in Ebern mit 36 Treffern in Klasse 2 ohne wirklich mit dem Gewehr geschoßen zu haben liegt woll nicht nur an mir. Meine jetzige Steyr ist auch Out of the box. Ich würde behaupten das sie sehr gute Dienste leistet und leider in einen kleinen defekt hatte in Polen ansonsten war sie eigentlich immer zuverlässig. Ich kann natürlich jahrelang versuchen rauszufinden wie ich mein Gewehr tune und sämtliche Ideen testen um es dann wieder zu verwerfen, oder ich schau welche Munition am besten funktioniert und fange dann damit das trainieren an. Ich habe ja bereits geschrieben das dieses Thema für Leute ist die nicht die Möglichkeit haben sowas zu testen oder für Neulinge die noch nicht wissen was sie alles ausprobieren sollten. Aber um dich zu beruhigen, ich habe die Mündungsbremse zumindest in mehreren Stellungen probiert und keine wirkliche Verbesserung oder Verschlechterung feststellen können. Liegt aber vllt auch an mir. Ich finde deine Infos sehr hilfreich kann aber leider nicht beurteilen ob sie wirklich stimmen oder relevant sind. Du hast aber möglicherweise bessere Möglichkeiten zum testen als ich. Dann kannst du gerne die H&N Munition testen und deine Erfahrungen mit uns teilen.

@Udo: Vielen Dank, ich schaue was sich machen lässt. Meine Zeit dafür ist leider momentan etwas knapp.

@ Rob: Das mit der Geschwindigkeit hatte ich auch festgestellt, ich werde mal testen wie weit ich die Waffe hochdrehen kann und trotzdem noch mit einer Refernzmunition wie JSB Exact im erlaubten Bereich zu sein. Der Vorteil für Heavy Schützen dürfte sein das die Baracuda FT (0,62-0,63gramm die 0,62 stehen auf der Dose, die 0,63 habe ich selber gewogen) mit 224m/sec woll die gleiche Kurve hat wie die Heavys (0,67gramm) mit 218m/sec. Das sagt zumindest meine Grafik die ich zum vergleich in Chair gun erstellt habe (Ja lieber Udo ich habe Chair gun benutzt zum Kurve vergleichen ;-P) Sofern ich da nichts falsch gemacht habe müsste das so sein.

Ich selber habe festgestellt, das wenn ich die Geschwindigkeit mit der Baracuda nicht erhöhe auf die 224 sonder auf den 220 lasse die die Munition hat wenn ich mit der JSB Heavy 218 habe, die Trefferlage von 9-ca39 Metern etwas zu hoch ist und dann von 40-50 Metern ziemlich gleich ist. Wenn die Geschwindigkeit etwas höher ist sollte die Kurve identisch sein. Laut Chair gun sogar auf den Klick genau gleich sein.
Gruß
Stefan


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BeitragVerfasst: Di 25. Sep 2018, 22:49 
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Registriert: Do 12. Feb 2015, 12:35
Beiträge: 31
@Stefan, ist alles halb so wild.
Oktober 2017 habe ich die Anschütz und Walther Lgu neu gekauft. Die Walther schoss mit den Baracudas sofort am besten, sogar besser als die Anschütz (eigentlich ein unding, war aber so).
RobS hat die Gründe gegen H&N Baracuda sehr schön und auf dem Punkt getroffen. Hinzu kommt die Tatsache, dass man mit der Luft bei der Anschütz sehr sparsam haushalten muss. Hätte ich eine lange Kartusche, wie bei der Steyr, wären andere Optionen offen. Ich habe mich trotzdem gegen Steyr entschiden, aus ganz anderen Gründen. Hinzu kommt die Problematik der Heavy Geometrie. JSB hatt im Laufe des Jahres den Kelch in der Wanddicke geändert. Jetzt bleiben nicht mehr viele Optionen offen. Und aus Erfahrung weiß man, löst man ein Problem, gehen mindestens zwei wieder auf.
Ich wünsche euch viel Erfolg.


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