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 Betreff des Beitrags: Re: Wind von vorne und hinten
BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 14:53 
StefanB hat geschrieben:

Die Geschoßflugbahn ist keine Laserstrahlgerade, sondern in der Vertikalen gekrümmt (schau auf die DFTC-Windseite, die Uwe oben verlinkt hat oder in ein beliebiges ballistisches Buch).
Das heißt, der Wind trifft nie exakt von vorne aufs Diabolonäschen und nie exakt von hinten unters Diaboloröckchen... :oops:

Waidmannsheil,
Stefan


Hallo Stefan,
gute Erklärung, genau darüber habe ich gestern auch noch mit dem Jürgen diskutiert. Jürgen kam dann , mit recht, mit dem Einwand das die Flugbahnüberhöhung schließlich nur 5-6 cm auf 50m sei. Also wie gering ist dann die Anstellung des Diabolos. Wobei ich dem Diabolokelch diesbezüglich auch mehr wirkungsweise als dem Halbrundkopf zugestehe.

Du sagst es, einen realistischen Versuchsaufbau hin zubekommen wird sehr schwierig. Jedenfalls beim Seitenwindeinfluss.
Für Wind von vorne und von hinten, da hätten wir einen 100m langen Raum mit dem Querschnitt 2,5m x 2,5m zur Verfügung. Ohne jegliche Fremdeinflüsse :D

Grüße
uwe


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 Betreff des Beitrags: Re: Wind von vorne und hinten
BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 17:24 
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Registriert: Sa 1. Mai 2010, 09:36
Beiträge: 41
Wohnort: Lipperland
Uwe_S hat geschrieben:
jörg lippe hat geschrieben:
Hallo Ihr Drei,

ich würde mich Eurem Expiriment/Feldversuch gerne Anschliessen :)

Gruss

Jörg


Hallo Jörg,
das wird wohl nicht gehen, wir machen das bei uns in der Firma, und da haben nur Werksangehörige zutritt.
Sorry :(
Grüße
uwe


Hi Uwe,
das habe ich mir schon fast Denken können
das Ihr drei das alleine in der Firma bewerktstelligt
Gruss
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Wind von vorne und hinten
BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 19:32 
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Registriert: Mo 14. Dez 2009, 18:24
Beiträge: 346
Wohnort: Marl
Ich denke das man in eurem 100m langen Tunnel auch keinen "realistischen Versuchsaufbau" für Gegen oder Rückenwind erstellen kann. Es wird Verwirbelungen geben die es in der freien Wildbahn so nicht geben würde. Die fehlenden Fremdeinflüsse werden dann durch selbst erzeugte Einflüsse ersetzt! :D
Grüße
Roger


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 Betreff des Beitrags: Re: Wind von vorne und hinten
BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 20:06 
Welche Fremdeinflüsse müssten wir denn einbauen?

Bäume?

Grüße
uwe


Zuletzt geändert von Uwe_S am Do 11. Aug 2011, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wind von vorne und hinten
BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 20:10 
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Registriert: Mo 12. Jul 2010, 15:50
Beiträge: 125
Hallo,

es gibt also unterschiedliche Erfahrungen. Ich glaube ich hatte auch mit Stefan schonmal darüber gesprochen.Bleibt wohl wirklich nur der Laborversuch.
Im Anhang noch zwei Winduhren. Tim Finley kennt sich ja eigentlich mit FT/ HFT aus.

Gruß Thomas


Dateianhänge:
windscale8.jpg
windscale8.jpg [ 40.17 KiB | 10801-mal betrachtet ]
Winduhr3.jpg
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 Betreff des Beitrags: Re: Wind von vorne und hinten
BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 21:07 
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Registriert: So 13. Dez 2009, 21:39
Beiträge: 375
Wohnort: Soest
Danke Thomas für die Bilder. Ich tendiere auch dazu:
Wind von vorne = Tiefschuss.

Ist aber doch eine irre Sache, dass es so unterschiedliche Meinungen gibt. Du hast es erlebt und ich hatte es beim letzten Match in Dorsten auch so vermutet. Ich glaube Squadpartner Martin hatte die gleiche Regel auf Lager.
Dem entgegen stehen die technical skills aus England und Stefans Erfahrung mit Gary Cooper (War das nicht ein Schauspieler?).
Das Schlimme an der Sache ist, dass es für beide Seiten auch noch Erklärungen gibt. :o

Wie anfangs von mir beschrieben, habe ich bisher nix gemacht bei Front-oder Rückenwind. Das werde ich auch weiter so machen, aber mehr darauf achten. Und vielleicht kommt mir ja mal bei einem Wettkampf durch Fehlschüsse die Erleuchtung und hab dann den Mut darauf zu reagieren.

Gruß
Jürgen

_________________
Ist alles nur meine Meinung;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wind von vorne und hinten
BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 21:08 
Hallo Thomas,

ich kenne diese Winduhren auch schon länger, die darin angegebenen Richtungen bei Seitenwind sind genau entgegengesetzt zum Magnuseffekt. Der immer für die Ursache der Höhenverlagerung beim Seitenwind gehalten wird.
Das hat mich schon immer stutzig gemacht. Dem Jürgen ist es auch sofort aufgefallen ,das dann etwas nicht stimmen kann.
Ich zweifel nicht an den Winduhren , vielleicht an der Drallrichtung des Gewehres mit dem diese Erkenntnisse gemacht worden sind?
Wahrscheinlich nicht, Linksdrall ist selten.
Bei Wind von links müsste ein rechtsdrehendes Diabolo demnach hoch eintreffen und nicht tief.
Und auch über den Wind von vorne/hinten findet man widersprüchliches im Web.
Aus diesem Grund denken wir über einen Testaufbau nach.

Grüße
Uwe


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 Betreff des Beitrags: Re: Wind von vorne und hinten
BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 21:30 
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Registriert: Mo 14. Dez 2009, 22:16
Beiträge: 144
Zitat:

Für die Praxis kann ich nur empfehlen: Wenn Ihr die Situation mal im Training oder Wettkampf habt: ausprobieren.
Entscheidend is auffm Platz. Field Target ist 10% Wissenschaft und 90% Instinkt bzw. Kunst.
Zitat:



Hallo Leute,

ich war heute zum Schießen. Und es war soooooo windig. :) :)
Ok, kein Wind von vorne. Aber mal von Rechts - mal von Links - mal mehr - mal weniger....
Ich habe Scheiben an den Siluetten befestigt, damit konnte ich sehr schön sehen, wo ich hinhalten muss, um zu treffen.

Jetzt mein Problem:
Der Wind, und besonders die Böhen, haben so an mir gewackelt, dass ein genaues Zielen gar nicht möglich war. Im Sitzen war es schon super schwer und im Stehen nur noch Glück. Da ist Theorie und Praxis weit von einander entfernt.

Ich kann nur sagen: Stefan, du hast Recht. Wobei zu der Wissenschaft und dem Instinkt auch noch Glück eine kleine Rolle spielt.

Und wenn die Siluette dann fällt - trotz Sturm und wackeln ........... :D

Gruß
Birgit


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 Betreff des Beitrags: Re: Wind von vorne und hinten
BeitragVerfasst: Fr 12. Aug 2011, 09:22 
O.K.

Bei Sturmboen, welche den Schützen bewegen , spielt das ganze dann keine grosse Rolle mehr :)

Grüße
Uwe


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 Betreff des Beitrags: Re: Wind von vorne und hinten
BeitragVerfasst: Fr 12. Aug 2011, 14:07 
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Registriert: So 13. Dez 2009, 20:02
Beiträge: 238
Ich meine ihr solltet das auf jedn Fall mal in der 100m Röhre ausprobieren.
Ich befüchte aber das der Wind von unserer Maschiene da recht ungleichmäßig ist. Jetzt nicht von der Stärke aber in der Richtung. Der Wind wird nicht im querschnitt gleichmäßig von vorne kommen sonden wohl eher ein liegender Tornado darstellen.
Ein echter Windkanal ist da schon deutlich auwändiger gebaut http://de.wikipedia.org/wiki/Windkanal


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