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 Betreff des Beitrags: Erwartbarer Streukreis Steyr 110?
BeitragVerfasst: Fr 4. Dez 2015, 16:43 
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Registriert: Mi 11. Dez 2013, 00:05
Beiträge: 48
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Liebe FT-Freunde,

ich habe mit o.g. LG (mit Glas S&B FT1) letztens an zwei verschiedenen Tagen nichtwissenschaftliche Streukreis-Tests gemacht. Von der Größe der Gruppen war ich überrascht, ich nehme an, dass das auch deutlich kleiner geht!

Das LG wurde kurz zuvor gereinigt mit Laufreinigungsdochten/WD40 (mein erstes Mal als neuer Besitzer; fand nur wenig Schmutz). Es liefen nach der Reinigung und vor den Schießstand-Versuchen 20 Diabolos durch. Alle "Streukreise" (SK) (maximaler Abstand zwischen den Diabolo-Außenrändern der am weitesten voneinander entfernten Diabolos) wurden mit 10 Schuss erhoben.

1. Tag: offener Schießstand, Distanz ca. 52m, leichte/wechselhafte Brise, leicht bewölkt, 5° C, Anschlag sitzend aufgelegt auf Sitzkissen (Halteruhe für Munitionstest subjektiv gut bis sehr gut)
Abbildungen:
A: (Schüsse 1-10 *mittig* mit gereinigt/geölten JSB Excact Heavy "4,52" (JSBEH) nicht gewichtsselektiert, Streukreis 3,7cm (Brisen? Lauf nach Reinigung noch nicht "eingeschossen"?); Schüsse 11-20 *links unten* mit selber Munition, Streukreis 1,9cm (Keine Brise? Lauf nach Reinigung eingeschossen?); Schüsse 21-30 gleiche Charge JSBEH gewichtsselektiert (+/- 2mg), Streukreis 3,3cm ("ohne die drei Ausreißer" 1,3cm)
B: (Schüsse 31-40 *mittig* mit JSB Exact Premium "4,52" direkt aus der Box (JSBEP), Streukreis 2,6cm ("ohne den einen Ausreißer" 1,7cm); Schüsse *mittig links* JSB Exact "4,51" direkt aus Pröbchen, Streukreis 2,7cm)
C: (Schüsse 55-64: RWS Superfield "4,52" direkt aus Pröbchen, Gewicht wie Exacts, Streukreis 2,9cm)

2. Tag: Schießhalle/KK-Gewehr-Bahn, Distanz ca. 50m, Luftzüge durch Belüftungsanlage?, Anschlag knieend angelehnt und aufgelegt auf Sitzkissen (Halteruhe für Munitionstest subjektiv befriedigend bis gut)
Abbildungen:
D: (*mittig* JSBEH unselektiert SK 3cm; *links daneben* JSBEP SK 2,1cm; *links oben* JSBEH gewichtsselektiert SK 2,9cm)
E: aus Spaß eine Scheibe mit Gecos zum Vergleich geschossen, SK 9,8cm

Diese unwissenschaftliche Veröffentlichung erlaubt keine Schlussfolgerungen, allerdings Hypothesen für meine persönlichen (materiellen) Gegebenheiten:
1) Gewichtsselektieren macht sich zwar in einer konstanteren V0 bemerkbar (Schwankungen um +/- 3m/s geringer), aber möglicherweise nicht im Streukreis
2) JSBEP sind zwar leichter aber möglicherweise (bei geringem Wind) präziser als JSBEH; das kann auch für handelsübliche JSB Exacts ggü. JSBEH gelten
3) Streukreise betragen auch mit sehr gutem Gewehr/Munition auf 50m bei guten Bedingungen 1,5-3,5cm

1) und 2) sind besonders spekulativ und will ich bei Lust weiter nachgehen. Von 3) bin ich kaum überzeugt. Mich würde besonders interessieren, ob erfahrene Schützen hier mit sehr gutem Equipment und bestmöglich abgestimmter Munition (Los) auf 50m nicht SK (nach o.g. Definition) von <1cm wiederholbar erzielt haben. Dann wäre ich weniger enttäuscht und würde bis zur vollen Zufriedenheit weiter ausprobieren/Munitionstests machen ;) . Gibt es anregende Kundige?

Beste Grüße
Alex


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Grüße
Alex

1.DFTC 2000: Wir suchen Mitglieder!
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BeitragVerfasst: Di 8. Dez 2015, 12:19 
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Registriert: Do 2. Jul 2015, 22:34
Beiträge: 16
Wohnort: Aßlar
Hallo Alex,

von den FT-Profis möchte ja anscheinend keiner Antworten. Ich versuche es mal mit meiner 30-jährigen Erfahrung als Luftpistolenschütze:

Das richtige Material ist sicherlich wichtig, aber ab einem gewissen Punkt ist es nicht zielführend sich in endlose Materialtests zu verstricken.

Meine Luftpistole (eine uralte FWB-P34) schießt auf 10m, mit einem 20cm langen Lauf, Loch in Loch. Die Munition dazu suche ich einmal im Jahr aus. Dazu wird die Waffe fest eingespannt (alles andere ist Käse) und verschiedene Lose mit 5 oder 10 Schuss-Serien getestet. Meist brauche ich nicht lange zu suchen, um die passende Munition zu finden.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Gewehr schlechtere Streukreise als eine LP haben soll. Auf 50m hochgerechnet liegt die Streuung meiner LP bei max. 9mm (wenn Sie eine entsprechende V0 hätte).

Das jemand Diabolos einzeln abwiegt, habe ich bei meinen Schützenfreunden aus der Nationalmannschaft und der Bundesliga noch nie gehört. Du kannst sogar ein Diabolo falsch herum in den Lauf stecken und triffst immer noch!

Ich würde mich da nicht so verrückt machen und mehr auf die eigene Schießtechnik achten. Die Probleme fangen meist erst hinter dem Schaft an und sind am schlimmsten zwischen den Ohren!

Gruß
Thomas


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BeitragVerfasst: Di 8. Dez 2015, 17:43 
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Registriert: So 13. Dez 2009, 23:55
Beiträge: 340
Wohnort: Karlsruhe
Hallo Alex, hallo Thomas,

ja, die "FT-Profis" antworten immer seltener in diesem Forum
auf Probleme, die Jung- oder Neuschützen hier anführen. Ich
finde das schade, denn als ich angefangen habe mit FT (vor ca.
10 Jahren), konnte man viel lernen von den mitgeteilten Erfah-
rungen der "alten Hasen".
Ich möchte Dir, der Du ein weit ausgeprägteres Wissen und
Können mit Druckluftwaffen hast als ich, Thomas, nicht wi-
dersprechen. Aber wenn man eine Dose FT-Diabolos einmal
wiegt, ist man erstaunt über so manche Abweichung im Ge-
wicht der Kugeln.
Auf 10 Meter bleibt das sicher irrelevant, aber auf 50 Meter,
verändert sich die Flugkurve schon. Das konnte ich beim
Testen nach dem Wiegen der Diabolos mit einer eingespann-
ten Klasse 1 Waffe doch feststellen.
Aber eigentlich ist entscheidend, ob man sich auch ohne Wie-
gen und Waschen der Diabolos sicher fühlt.

Schönen Gruß
Andreas

_________________
Field Target ist wie Sportschießen - nur schöner!


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BeitragVerfasst: Di 8. Dez 2015, 23:35 
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Registriert: Mi 11. Dez 2013, 00:05
Beiträge: 48
Wohnort: Düsseldorf
Hallo FT-Freunde,

um "die alten Hasen" mal in Schutz zu nehmen: Ich habe durchaus Rückmeldung per PN erhalten. Es ist, schätze ich, auch nicht unbedingt Jedermanns Sache einen Text öffentlich zu schreiben.

Folgende zwei Aspekte aus den PN:

1) Waffe unbedingt einspannen und erneut prüfen (hat Thomas schon erwähnt)
2) Der beste uneingespannte Streukreis mit abgepasster Munition (in dem Fall Air Arms Heavy) und gleicher Waffe lag bei 13mm. Die von mir überlegten <10mm wurden eher für utopisch gehalten.

Materialtests machen bis zu einem gewissen Grad Spaß! Ich glaube auch, dass man im FT, anders als beim "sterilen" 10m-Scheibenschießen, mit den richtigen Diabolos messbar etwas verbessern kann.

Bei "nur" (sehr) ruhigem Anschlag (im Vergleich zum eingespannten Schießen) kommen selbstverständlich Schützenfehler hinzu. Was mich nur stutzig machte waren die mir zufällig vorgekommenen Ausreißer weit (!) über die Fadenkreuz-"Haltezone" (ca. 5mm) hinaus (<35mm). Aber das will ich in absehbarer Zeit, mit Spaß, eingespannt und "wissenschaftlicher" prüfen ;)

_________________
Grüße
Alex

1.DFTC 2000: Wir suchen Mitglieder!


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BeitragVerfasst: Mi 9. Dez 2015, 10:55 
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Registriert: Do 3. Nov 2011, 17:43
Beiträge: 235
Wohnort: Bocholt
Hi Alex ,

Manchmal ist das Los eines guten diabolos dann doch so schlecht, dass man evtl. vom selben Hersteller die gleichen diabolos eines anderen Loses noch als ausprobieren muss.

Eine günstige Alternative bietet hier ein niederländischer Händler an der deutschen Grenze.
Der hat so ziemlich alles an diabolos und unterschiedlichen Losen inkl. Einer indoor schiessbahn und kostenlosem diabolo Test zur Verfügung .

Anbei Bilder aus Facebook
https://www.facebook.com/gido.weselowsk ... 7675172212

Zu finden ist Robert unter www.wapenhandelcolenbrander.nl

_________________
Viele Grüße

Gido aus Bocholt


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BeitragVerfasst: Mi 9. Dez 2015, 19:14 
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Registriert: Mo 25. Mär 2013, 00:21
Beiträge: 85
Nur kurz weil es ein seeeeehr weitläufiges Thema handelt. Wichtig ist neben dem einspannen (wer es denn machen will) das es an der richtigen Stelle eingespannt ist. Wenn du dein Gewehr zB auf dem Gehäuse spannst, wird sich das auf die Schwingung deines Laufs auswirken. Meistens negativ.

Ich persönlich teste lieber auf einem stabilen Tisch und Sandsäcken.
Dann kommt diabolo Hersteller und die passende Losnummer. Habe ca 8 verschiedene Losnummern JSB Heavy wo ich dir gerne ein paar von jeder Losnummer zum testen geben kann. Wenn du Interesse hast, dann PN an mich. Wichtig ist auch, das nur ein sauberer Lauf dir ein repräsentatives Ergebnis liefern kann und der Steyrlauf da sehr zickig ist wenn nur minimal Dreck drin ist. Habe das Thema mal mit Thorsten in Maasmechelen besprochen.
Zum Test solltest du auch mal versuchen ohne Airsplitter zu schießen. Das hatte bei mir den größten Effekt.
Zum wiegen kann ich nur sagen, das es bei mir keinen wirklich relevanten Unterschied gemacht hat aber dazu gibt es verschiedene Meinungen.
Das Angebot von gido ist natürlich ideal, weil du vor Ort testen und kaufen kannst.

Bei Fragen gerne PN und dann kann man telefonieren.
Bin nämlich von der schreibfaulen Sorte.

Grüße

Frank

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Gewonnen und verloren wird in der Brust und zwischen den Ohren.


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BeitragVerfasst: Mi 9. Dez 2015, 21:08 
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Registriert: So 26. Feb 2012, 19:19
Beiträge: 25
Ich melde mich dann auch mal zu Wort :roll:

In meinen Verein werde bin ich öfter mal der Mann fürs einschießen..
Wir haben ein offenen 50m kk Stand und können aufgelegt auf sandsäcken schießen.
Hier ein paar faktoren die bei mir eine rolle gespielt haben.

-Stabile Auflage? Evtl Wackeliger Tisch

-Art der Auflage (Anfangs fest eingespannt,dann ein Schießbock, zuletzt auf Sandsäcke)
Wie legst du das Gewehr auf? Ich lege das Gewehr so auf wie ich es im Sitzen benutzte ..heißt Sandsack unter der Vorderschafterhöhung wo mein Knie positioniert ist, und eine kleinen sandsack unter meiner schaftkappe..

-Wenn es ein offener Stand ist sind Windfahnen wichtig denn es bringt manchmal Licht ins Dunkle :lol:

-Wie sauber löst du denn schuss ab?
Verkrampst du am Gewehr um es ruigh zuhalten ?
Musst du kraft aufbringen um in die position zukommen auf der du zielen möchtest?
Verkrampfst du am Griff/Abzug?

-Sauberer Lauf? Volle Kautusche?
Vor jedem Schießen Putze ich meinen Lauf... Mit denn Reinigungsdochten von ahg die beste erfahrung gemacht zuerst nass dann trocken.
Die ersten 5-10 schuss sind uniteressant
Auch beim Munitionswechsel würde ich denn Lauf einmal durchziehen da ein anderer Abrieb möglich ist.

-Saubere Munition? Selektieren..
Wer wert drauf legt sollte es machen aber dann auch richtig..
Verbeulte,eingedellte oder zerkratze Dias fördern nicht gerade die Präzision
Und Metallspäne tut denn lauf und das System auch nicht gut..

-Die V0 kann man auch gerne mal messen und rumprobieren dazu aber die Grenze beachten ;)


Auf einen Offenen Stand hatte ich bessere ergebnisse als im Geschlossenen Stand (Röhre 60cm) Fest eingespannt und aufgelegt ich denke aufgrund einer unstabielen Auflage..

Im meinen Verein wird überwiegend Steyr geschossen wobei die präzision der FT Modelle den Hunting überlegen waren
Zu erwarten meiner Meinung nach 25-10mm
Es kann auch noch einiges eingestellt werden um die präzision zu fördern und zu verschlechtern..

Zudem schließe ich mich Franks Meinung an Lose Testen...
Gidos vorschlag kann ich auch nur weiter empfehlen :mrgreen: echt super da !

Von festeingespannten einschießen rate ich persöhnlich ab..
Fangt die eingenschwinges ab.. Aber kann ja es jeder für sich selber endscheiden

gruß Jan :roll:

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MTV Dänischenhagen das beste im Norden


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BeitragVerfasst: Do 10. Dez 2015, 08:41 
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Registriert: Mo 8. Feb 2010, 21:38
Beiträge: 93
AlexG hat geschrieben:
1) Waffe unbedingt einspannen und erneut prüfen (hat Thomas schon erwähnt)
2) Der beste uneingespannte Streukreis mit abgepasster Munition (in dem Fall Air Arms Heavy) und gleicher Waffe lag bei 13mm. Die von mir überlegten <10mm wurden eher für utopisch gehalten.



Moin Alex,

ich bin auch ein Freund von einspannen um Munition zu testen.
Wir waren mal bei MEC in Dortmund zum trainieren und testen.
http://www.mec-shot.de
Dort gibt es zwar nur eine 10m Bahn aber eine elektronische Auswertung der Streukreise, die man nachher hochrechnen kann. Und vor allem eine massive Einspannvorrichtung.
Ist aber leider keine 100% Aussage dafür das die Munition auch wirklich gut ist auf 50m.

Ich würde mich auch nicht aufs Kopfmaß festlegen.
Schau nach von welchen Losen du am meisten bekommen kannst, besorg dir je eine Dose davon und Teste was das Zeug hält.
Und dann nicht nur eine Stange kaufen, ich hab meine Munition meist Karton weise gekauft, aber dann hast du ne Zeit lang Ruhe.

Wer anderen Schützenkollegen schon sehr geholfen hat in Munitionssachen ist der Bogdan Kimla.
http://www.jsb-diabolos.de
Früher selber aktiver Schütze, jetzt leider eher weniger. Aber er ist der Deutsche Ansprechpartner für JSB Diabolos.

Ein Streukreis von 13mm ist schon ordentlich, wobei die 10mm nicht utopisch sind.
Mein bester Streukreis lag mal mit meiner Steyr bei 9mm mit 10 Schuß, danach habe ich nie wieder richtig welche geschossen.
Weil das Gewehr kann so was, nur der Schütze dahinter leider nicht immer :D

Gruß Timo



Gruß Timo

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Wer andern eine Bratwurst brät, hat ein Bratwurstbratgerät.


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BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2015, 18:11 
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Registriert: Mo 27. Feb 2012, 19:57
Beiträge: 155
Ich tendiere da zum anderen Extrem. Eingespannt verändert sich das Schwingungsverhalten der Waffe. Streukreise schieße ich also in der Position, in der ich diese dann später auch brauche, also sitzend vom Knie, auch wenn ich dabei etwas mehr wackle. Selbst stabil aufgelegt auf Sandsack, Sitzkissen o.ä. vergrößern sich meine Streukreise immer auf 4 bis 5 cm.

Mir reicht es allerdings schon vollkommen, wenn ich einen Streukreis von 2 cm auf 50 m erreiche; da bin ich wirklich froh, denn oft schaffe ich das nicht; meist sind dann eher 3 cm auf der Scheibe. Die Ziele andererseits sind stets 4 cm groß, also bleibt genug Spielraum. Wichtiger ist mir die Vorbereitung der Diabolos, also aussortieren der Macken, evtl. noch abwiegen wenn man ganz pingelig ist und am Ende einölen. Da empfehle ich nur spezielle Spezialöle und gerne auch nur zur Mitternacht bei Vollmond. Das bringt wirklich etwas, nämlich das gute Gefühl, dass man alles mit größter Sorgfalt gemacht hat und sich im Wettkampf darauf verlassen kann.

Was immer ein Problem beim Streukreisschießen darstellt, ist der Wechsel der Munitionssorte. Ich habe festgestellt, dass nach fast jedem Wechsel der Streukreis enorm aufgeht und mehr als nur die üblichen 10 "Ölschüsse" braucht, um wirklich aussagekräftig zu werden. Nach jedem Wechsel den Lauf putzen und mit 10-20 Schuss frisch verbleien scheint mir die bessere Vorgehensweise zu sein.

Wie schon geschrieben, mit 2 cm Streukreisen bin ich mehr als zufrieden. Andererseits habe ich dieses Jahr nur einen einzigen Wettkampf gewonnen und stehe in der Rangliste u.a. auf Rang 37.


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BeitragVerfasst: Sa 20. Feb 2016, 18:30 
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Registriert: Mo 11. Apr 2011, 09:18
Beiträge: 375
Wohnort: Kreis Viersen
Ich halte überhaupt nichts davon Munitionstests auf einem offenen Schießstand zu machen. Jeder Windhauch beeinflusst auf 50m den Treffpunkt wenn es auf mm ankommt.

Aufgelegt schiessen, halte ich für ein absolutes muß. Aber so wie schon beschreiben: möglichst so auflegen wie auch bei der späteren FT-Sitzposition.

Auf 50m hat man selbst aufgelegt einen kleinen Schützenfehler drin.
Für einen Grundtest der Streukreise mit verschiedenen Diabolosorten würde ich erstmal auf 25m schiessen. Auf 50m werden die Streukreise meistens nicht besser. ;-)

Wir können sehr gerne mal zusammen in der Halle ein paar "wissenschaftliche" Tests durchführen, Alex.
Das ist bei mir schon seit langem mal wieder fällig, da meine Steyr anfängt Mucken zu machen.

Meine Steyr hatte in einem sehr aufwendigen Test (ca. 800 Schuß) mit der besten Munition Streukreise von 18mm auf 50m. Ein kleiner Schützenfehler war dort, obwohl ich aufgelegt geschossen habe, bestimmt auch dabei.
Alles unter 20mm halte ich für gut. Alles unter 15mm für sehr gut.

Gruß Udo

PS: Waschen und ölen bringt auf jeden Fall etwas (JSB-Geschosse). Das konnte ich gut nachweisen.


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