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 Betreff des Beitrags: Re: Altes und nicht neues aus Berlin
BeitragVerfasst: Di 20. Feb 2018, 09:52 
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Registriert: Mi 21. Jul 2010, 06:52
Beiträge: 126
Ich sag mal, Badehose oder schwarzer Mantel könnten natürlich dazu führen, dass man von einem Wettkampf ausgeschlossen wird.
Aber mit Sicherheit wird es dazu führen, dass drüber geredet wird. ;)
Und damit wäre der Protestzweck ja erreicht.
Mir fällt da ein Beispiel ein. Ed Solomons, ein englischer Flintenparcoursschütze und ehemaliger Weltmeister,ist mal auf einem mehrtägigen Wettkamp ermahnt worden, weil er nicht die vorgeschriebene Kopfbedeckung trug.
Die soll als Schutz vor runterfallenden Tontaubensplittern dienen, aber eine normale Käppi ist ausreichend, Schutzfaktor also eher nicht so hoch.
Am nächsten Tag trug auch er eine Kopfbedeckung. Ein selbstgefaltetes Papierhütchen!
Mir ist es hängengeblieben, als ich davon las und ich denke, denen die dabei waren, geht es mindestens genau so.

Gruß,

Benedikt


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 Betreff des Beitrags: Re: Altes und nicht neues aus Berlin
BeitragVerfasst: Di 20. Feb 2018, 10:51 
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Registriert: So 13. Dez 2009, 19:33
Beiträge: 28
Moin zusammen
Ich kann mich noch genau an die WM 2006 in Polen erinnern. Dort hatten vor allem die polnischen
Teilnehmer alte Militäruniformen an. Es sah aus wie auf einem Armeemanöver, hat sich aber auch keiner dran
gestört. Als Kontrast dazu liief dort ein Amerikaner rum, der trug in den drei Tagen des Wettkampfes nur kurze Hose,
T-Shirt und als Krönung "Flip-Flops" und hat sich tierisch über einen Treffer am ersten Tag gefreut.
So kann's auch gehen.
Schönen Tag noch.
Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Altes und nicht neues aus Berlin
BeitragVerfasst: Di 20. Feb 2018, 17:57 
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Registriert: Do 25. Feb 2010, 15:56
Beiträge: 398
Wohnort: Niederrhein / NRW
Ich weiss nicht, was mich mehr verunsichert.

Die Umstand, daß gewisse Kleidungsstücke verboten werden, oder die Tatsache, daß sich wahrhaftig Leute aus dem Vorstand eines Schießsportverbandes
zusammensetzen und ein "Bekleidungsregelwerk" entwerfen, welches ein Problem angeht, das es gar nicht gibt.
Man könnte die dafür verbrauchte Zeit und Energie mit Sicherheit für wichtigere Baustellen im Schießsport verwenden.

Das kam mir so spontan in den Sinn und stellt lediglich meine persönliche Meinung dar.

Gruß Ralf :o

_________________
Mitglied in der Selbsthilfegruppe "Anonyme Prellerschützen".


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 Betreff des Beitrags: Re: Altes und nicht neues aus Berlin
BeitragVerfasst: Di 20. Feb 2018, 20:59 
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Registriert: Mi 9. Okt 2013, 05:26
Beiträge: 172
Wohnort: Braunschweig
:lol: :lol: Ja Ralfi,das Klamottenregelwerk bestand ja schon vorher. Das is ja woll nur noch mal neu durchgekaut worden,warum auch immer! Aaaber in internationalen Wettkämpfen in D. treten viele ausländische Schützen in Militärbekleidung an,sei es ne Hose oder ne Jacke oder auch nur der Hut gegen die Sonne. Auch der Herr Kays trägt meist Camohose. Hier wird so getan als wenn wir im Ghillie Suit auftreten was ja definitiv nich so is! Ich hab Regenklamotten der frz. Armee in Tarnfleck,nich wegen den Flecken sondern weil leicht,gut zu tragen und wasserdicht. Die Jacke is n toller Windbreaker mit schöner grosser Känguruhtasche. Und so wird es einigen anderen hier auch gehen,da zählt der hohe Praxisfaktor. Nato-oliv oder Steingrau is ja nich verboten,der Grund würde mich interessieren. Hab n Basecap eines Motorradzubehörhändlers in Schneetarn das wäre nach deren Einstellung grad schon Söldnermaterial ner Todesschwadron! Mann kanns auch übertreiben...... :? :oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Altes und nicht neues aus Berlin
BeitragVerfasst: Di 20. Feb 2018, 21:43 
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Registriert: Mo 27. Feb 2012, 19:57
Beiträge: 188
Mich stört eher die Aussage: "Dem Schießsport abträglich sind ferner ehemalige oder aktuelle Uniformen oder Uniformteile, auch Kopfbedeckungen, die zusammen mit Uniformen verwendet wurden oder heute noch verwendet werden." Wieso sollte das abträglich sein? Das liest sich so, als wäre das Militär böse. Stellt sich der Schießsport damit gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung? Es sollte doch eine Ehre sein, dass man auch im Schießsport dieser honorigen Einrichtung unseres Staates nacheifern will, dieser Gemeinschaft aufrichtiger Kameraden, die unter Einsatz des eigenen Lebens unsere Freiheit und Sicherheit sicherstellen.

Wie ist das nun? Fallen die beliebten, zivilen Realtree-Muster jetzt unter moderne Camouflage-Optik oder bleibend die weiterhin erlaubt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Altes und nicht neues aus Berlin
BeitragVerfasst: Di 20. Feb 2018, 22:08 
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Registriert: Fr 7. Feb 2014, 23:48
Beiträge: 448
Wohnort: Bad Nauheim
Hallo Zusammen,

ich bin jetzt seit gut 4 Jahren dabei und wenn ich mich richtig erinnere, dann wurde ich bei meinem 1. Parcours (ich glaube es war in Dorsten) bereits auf meine "unsportliche" Flecktarnhose aufmerksam gemacht, was mich damals schon sehr irritiert hat. Ich dachte mir halt "OK" aber zu verstehen ist das schon schwer.

Es gibt mit Sicherheit kreativere Möglichkeiten als das Thema " FT-Dresscode" um den Schießsport insgesamt positiver darzustellen. Ich finde es auch sehr schade das diese Energie nicht in die Verbreitung unseres Hobbys gesteckt wird. Vielleicht möchte man ja die flächendeckende Etablierung des (H)FT in Deutschland ja auch nur an einer unteren Stelle der internen Prioritätenliste stehen haben.

"Mehr Reglementierung = weniger Interesse" oder auch "Je höher die Hürden umso mehr fallen hin/um" Man weis es halt nicht...

Ich persönlich habe leider sehr negative Erfahrungen mit der Förderung unseres Sports/Hobbys in Hessen gemacht. Das kann alles schon sehr entmutigend sein, aber ich betone kann...und wenn es dann noch persönlich wird ist da schon ein Graben gerissen. Egal

Selbst wenn es keinen interessiert, mein Ziel ist es, dieses/unser (H)FT-Hobby weiter zu pushen und zu promoten wo und wie immer es mir möglich ist und um die Klamotten können sich gerne andere kümmern.

Also meine lieben Hobby-Freundinnen und Freunde vertragen wir uns wieder denn...wegen der Klamotten sollte unser Sport nicht kaputt gehen. Oder?

_________________
Herzliche Grüße
Lutz
_________________
d' Hessen-FT'ler / (H)FTTeam, Kölschhausen


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 Betreff des Beitrags: Re: Altes und nicht neues aus Berlin
BeitragVerfasst: Di 20. Feb 2018, 22:18 
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Beiträge: 1781
Wohnort: MS
AlexS hat geschrieben:
Wie ist das nun? Fallen die beliebten, zivilen Realtree-Muster jetzt unter moderne Camouflage-Optik oder bleibend die weiterhin erlaubt?



Wenn Du es genau wissen möchtest frag in Berlin nach. Realtree ist ebenfalls eine Tarnkleidung die in diesen Bereich ( Davon erfasst sind auch moderne Kleidungsstücke in Camouflage-Optik (z.B. Laubtarnkleidung, „Woodland“, „Citytarn“, u.a. ) fällt.


Desweiteren habe ich lediglich die Information weitergegeben das es sich nun nur noch um Kleidung handelt. Vorher stand da noch "Ausrüstungsgegenstände" bedeutet ( Taschen, Sitzkissen, Gehörschutz usw. ) das ist alles nach der Änderung am
18.02.2017 herausgenommen worden.

Gruß
Dieter

Kleiner Nachtrag: Diese Regel ist schon mindestens seit 2006 im Sporthandbuch vermerkt. Belegstück kann gerne eingesehen werden.

_________________
"1.Deutscher Field Target Club 2000 e.V. - erster und Mitgliedsstärkster in Deutschland"
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 Betreff des Beitrags: Re: Altes und nicht neues aus Berlin
BeitragVerfasst: So 25. Feb 2018, 11:56 
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Registriert: So 13. Dez 2009, 22:47
Beiträge: 279
Wenn man sich bei einer Jagdsimulation gegen Jagdbekleidung ausspricht, dann läuft da meiner Meinung nach etwas in die falsche Richtung. Was kommt denn als nächstes. Alle Tiersilhouetten werden verboten?
Was ist denn mit den Leuten, die es nicht so dicke haben? Zahlt man denen jetzt neue Klamotten? Das ist kontraproduktiv und man vergrault damit die Leute. Zum Glück können wir im Rahmen der Mitgliederversammlung darauf Einfluß nehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Altes und nicht neues aus Berlin
BeitragVerfasst: So 25. Feb 2018, 19:11 
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Registriert: So 2. Jul 2017, 19:33
Beiträge: 24
Wohnort: Gröbenzell
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir das Regelwerk noch nicht so richtig durchgelesen hab und bestimmt nicht der Einzige bin, behaupte ich jetz mal. Daher war mir diese Regelung (um nicht zu sagen`dieses Verbot´) nicht bekannt und etwas überraschend. Im ersten Moment hab ich mir auch gedacht, "so ein Schmarrn", im Nachhinein aber doch irgendwo verständlich, was ich heut im Verein gehört hab.
Hab mir kürzlich extra für's FT auch eine Hose in Tarnfleck gekauft. Aber nicht weil ich auf BW-, oder Army-Zeug stehe und das weitestgehend ausleben möchte, oder einen Scharfschützen immitieren und meinen "Killerinstinkt" befriedigen will (ich war auch NICHT beim Bund!), sondern weil ich einfach eine bequeme Hose mit großen und mehreren Taschen wollte, bei der es auch egal ist, ob die mal einen Riss bekommt, oder dreckig wird. Kurzum, eine auf die ich nicht sonderlich aufpassen muss (meine Jeans sind mir auf Dauer dann doch zu schade). Auf das Tranfleckmuster kam ich in erster Linie nur, weil es mir gefiel. Nebenbei passt es ja auch irgendwie zur "simulierten Jagd", wie es so schön in verschiedenen FT-Beschreibungen heißt. So mein Gedanke.
Ein großes Problem hab ich damit jetz nicht, dass ich mir für offiezielle Wettkämpfe eine oliv-farbene Hose besorge. Die "Tarnfleck" kommt halt dann nur im Training zum "Einsatz". Was soll's....
Allgemein ist es halt immer sehr schade, dass solche Regelungen meistens auf einige wenige "Fanatiker" zurück zu führen sind, die es immer übertreiben müssen und manchmal schon allein durch ihr Erscheinungsbild und/oder Auftreten "dem Thema abträglich" sind. Sei es nun unser Sport, oder irgend was anderes.
Ich fahre auch viel Motorrad, da gibt es genauso einige Querulanten, denen wir z. B. diverse Streckensperrungen zu verdanken haben. Ist einfach so und wird sich leider nie ändern...


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 Betreff des Beitrags: Re: Altes und nicht neues aus Berlin
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 08:44 
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Registriert: Di 14. Jul 2015, 17:37
Beiträge: 46
Wohnort: Melle
Leute mal im Ernst wie viel mimimi wollt ihr denn noch?
Ich bin jetzt das dritte Jahr beim FT und ich hab noch nicht einmal das Bedürfnis gehabt mich zwischen den Lanepfosten zu tarnen, und auch seit dem ist mir bewusst, das Tarnkleidung auf einem Schießstand eher unerwünscht ist. Tarnkleidung ist also nicht erst seit gestern unerwünscht, das sollte jedem bewusst sein der hier die Überschrift des Threads gelesen hat.

Selbst beim Bund der Militär- und Polizeischützen ist Flecktarn Bekleidung nicht erwünscht.


Ein Auszug aus der Sportordnung des BDMP

Bekleidung
Bei Wettkämpfen, Training und anderen Schießsportveranstaltungen des BDMP ist sportliche Zivilkleidung zu tragen. Flecktarnbekleidung und
andere Bekleidung, die den Eindruck der Uniformierung hervorrufen, und solche mit aggressivem oder anstößigem Aufdruck sind nicht erlaubt. Verstöße gegen diese Regelung führen zur Match-Disquali zierung und zum Standverweis. Die Einhaltung dieser Regelung obliegt dem Leiter der Veran- staltung, der in dieser Angelegenheit abschließend entscheidet. Dienstklei- dung ist nur bei Uniformträgern erlaubt.


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